Die Suche über Qualidata Network ermöglicht Ihnen die übergreifende Suche in qualitativen Forschungsdaten der Netzwerkpartner. Das Suchportal befindet sich im Aufbau. Der Bestand und die Funktionen des Portals werden nach und nach erweitert.

48 Datensätze gefunden
  1. Datensatz – publiziert 2023

    Lebensführung der Mittelschichten. Praktiken, Bedingungen, Störungen. Transkripte der Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Schimank, Uwe; Gottschall, Karin; Hollstein, Betina; Kumkar, Nils Christian; Holubek-Schaum, Stefan
    • Zusammenfassung:
      Der Datensatz enthält 39 biographisch-narrative Interviews mit leitfadengestütztem Nachfrageteil mit deutschen Mittelschichtsangehörigen. Die Interviews fanden zwischen 2017 und 2019 statt und wurden deutschlandweit mit einem Schwerpunkt auf Norddeutschland geführt. Das Sampling zielte auf Diversität hinsichtlich der Merkmale Einkommen, Bildungsabschluss, Geschlecht und Alter (25-65 Jahre). Der Fokus lag auf Personen mit mittleren Einkommenspositionen und Bildungsabschlüssen. Kontrastierend wurden aber auch einige Personen mit niedrigerer und höherer ökonomischer und kultureller Kapitalausstattung befragt. Im Zentrum der Interviews standen die Lebensgeschichten der Befragten, die mit Hilfe von immanenten Nachfragen detailliert wurden. In einem ausführlichen Nachfrageteil wurden außerdem vertiefende Fragen zu verschiedenen Lebensbereichen (Beruf, Partnerschaft, Elternschaft, Freizeit, Vermögensbildung, gesellschaftliche Partizipation) und einige bilanzierende Fragen gestellt. Als demographische Merkmale der Befragten liegen Geschlecht, Alter, Kinder, Lebensform, Einkommen und Vermögen vor. Die Daten wurden mit der Dokumentarischen Methode und inhaltsanalytisch ausgewertet, bieten aber auch reichhaltiges Material für biographie-rekonstruktive Fallauswertungen. Inhaltlicher Fokus der Auswertung war, Orientierungen der Lebensführungen und Praktiken der Investiven Statusarbeit zu rekonstruieren. Der Datensatz eignet sich aber auch dafür, Fragen der alltäglichen Lebensführung, der Lebenslaufforschung, der Ungleichheitsforschung, der Familiensoziologie und der Berufssoziologie zu bearbeiten.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  2. Datensatz – publiziert 2024

    Algorithmische Vorhersage und Mitbestimmung (AVuM) - Transkripte der Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Heimstädt, Maximilian; Klausner, Lukas Daniel; Faißt, Sandrine
    • Zusammenfassung:
      Der Datensatz enthält Transkripte der qualitativen, teilstrukturierten Experteninterviews mit Erwerbstätigen in Unternehmen, NGOs oder gesetzlichen Interessenvertretungen in Deutschland oder Österreich, zum Einsatz von algorithmischen Verfahren für das Risikomanagement ("Predictive Risk Intelligence" oder PRI) in zunehmend komplexen Wertschöpfungsnetzwerken, welche Ausfallwahrscheinlichkeiten von Maschinen oder Infrastruktur vorhersagen. Das Projekt untersucht, wie und mit welchen Konsequenzen für die betriebliche und überbetriebliche Mitbestimmung Predictive Risk Intelligence (PRI) von Unternehmen bereits eingesetzt wird. Zudem wird untersucht, wie algorithmische Vorhersagesysteme (ähnlich zu PRI oder auch neuartig) von Arbeitnehmer:innenvertretungen genutzt werden können, um Mitbestimmung in Zeiten der Entsolidarisierung weiterzuentwickeln. Hierzu wurden über einen Zeitraum von acht Monaten dreißig Interviewpartner:innen aus drei Stakeholdergruppen (Merchants, Customers und Audience) rund um PRI in Lieferketten mit leitfadengestützten Experteninterviews befragt. Schwerpunkte der Interviews waren die Einordung der eigenen Organisation im Kontext von globalen Lieferketten und Risikomanagement, Erfahrungen oder Einschätzungen zum Einsatz von PRI sowie die Beziehungen zu anderen Stakeholdergruppen. Ein sekundärer Untersuchungsgegenstand war zudem die Auswirkungen des in Deutschland eingeführten Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) auf Praktiken des Risikomanagements. Die Gruppenzuweisung der Interviewten wird im Datensatz durch den Zusatz M (für Merchants), A (für Audience) und C (für Customers) kenntlich gemacht. Als Merchants gelten Vertreter:innen von Softwarelösungen für das Risikomanagement, zur Audience-Gruppe gehören Interessenvertretungen für Risikomanagement in Lieferketten, Customers stellen (potenzielle) Kund:innen von PRI-Anbietern dar, die überwiegend aus den Bereichen des Einkaufs und Supply-Chain-Managements stammen. Von den 30 Interviewteilnehmer:innen haben 18 der Nachnutzung ihrer Daten zugestimmt.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  3. Datensatz

    Ausbildung, Beruf und Delinquenz. Selektionsprozesse im Berufsbildungssystem und abweichendes Verhalten. Transkripte der Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Schumann, Karl F; Schalk-Gerken, Klaus; Gerken, Jutta; Seus, Lydia; Mariak, Volker; Dietz, Gerhard-Uhland; Matt, Eduard; Ehret, Beate; Prein, Gerald
    • Zusammenfassung:
      Transkripte der Interviews mit vorbelasteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen über fünf Wellen hinweg sowie Experteninterviews mit ausbildenden Personen. Mit dem Projekt soll untersucht werden, welche Probleme sich beim Eintritt in das Berufsbildungssystem für die Jugendlichen mit geringem schulischem Erfolg in Abhängigkeit zu dann bestehender oder nicht bestehender Kriminalisierung ergeben und wie sich die Art des jeweiligen Einstiegs im weiteren Verlauf der beruflichen Bildung auf die Statuspassage in den Beruf auswirkt. Besonderes Interesse gilt dabei möglichen Interdependenzen zwischen Selektionsprozessen des Berufsbildungssystems und dem Auftreten von Kriminalisierungsprozessen in dieser Phase der Statuspassage in den Beruf. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Frage nach dem Verlauf des Berufsbildungsweges von solchen Jugendlichen, die durch schulischen Misserfolg und/oder deviantes Verhalten bereits vorbelastet sind, wenn sie in das Berufsbildungssystem eintreten. Im Rahmen einer Längsschnittuntersuchung wird daher der Frage nach Inhalten, Strukturen und Funktionen von Interaktionsprozessen zwischen Berufsschülern und Lehrern/Ausbildern sowie zwischen Berufsbildungs- und ggf. Kontrollinstanzen nachgegangen.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  4. Datensatz

    Normkonflikte und Gewalt: Beschreibungen und Erklärungen der Situation und des Verhaltens von minderjährigen Auswanderern aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland und Israel. Transkripte der in Deutschland geführten Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Strobl, Rainer; Zdun, Steffen; Hüttermann, Jörg; Aruin, Sergej; Koren, Chaya; Davidov, Jonathan; Kühnel, Wolfgang
    • Zusammenfassung:
      Der Datensatz der Studie umfasst Transkripte von 40 männlichen Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren, 9 inhaftierten jungen Männern im Alter von 18 bis 23 in Deutschland sowie 40 männliche Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren in Israel. In diesem Datensatz stehen 49 Transkripte der in Deutschland geführten Interviews zur Verfügung (zusätzlich drei ins Englische übersetzte Interviews). Biographisch-narrative Teile des Interviews wurden mit problemzentrierten Interviewteilen kombiniert. Der narrativ-biographische Teil untersucht retrospektiv die Erfahrungen in der autoritären, repressiven Gesellschaft, welche die Jugendlichen verlassen haben, während der problemzentrierte Teil auf die Integrationserfolge und -hindernisse in Deutschland bzw. Israel sowie ihre Erfahrungen mit Kontrollinstitutionen in diesen Gesellschaften fokussiert. In den Interviews wurden die Beweggründe und situativen Einschätzungen der Akteure erfasst, die an Konflikten beteiligt sind und entweder dazu beitragen, diese zu verschärfen oder zu lösen. Die Datenanalyse in der Grounded Theory ist eng mit der Datenerhebung verwoben. Die Methode des ständigen Vergleichens, die bereits bei der Datenerhebung angewandt wird, ist der Kern des Analyseverfahrens. Es lassen sich drei grundlegende Schritte unterscheiden: offenes Kodieren, axiales Kodieren und selektives Kodieren.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  5. Datensatz

    Politische Kultur und Bürgerschaftliches Engagement. Transkripte der Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Rosa, Hartmut; Giegel, Hans-Joachim; Corsten, Michael
    • Zusammenfassung:
      Die Studie wurde von 2001-2012 im Rahmen des an den Universitäten Jena und Halle angesiedelten Sonderforschungsbereichs (SFB) 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" als Teilprojekt C4 durchgeführt. Der SFB 580 befasste sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen infolge der politischen Wende in Ostdeutschland und anderen ehemals sozialistischen Ländern. Ziel der Studie war es, die (akteurs-)internen Gründe für zivilgesellschaftliches Engagement und prosoziale Handlungsweisen freizulegen. Die empirische Erschließung der Entwicklung der Motivationen von freiwillig Engagierten erfolgte anhand der Einzelfallrekonstruktion biographischer Erzählungen. Diese wurden in vier mittelgroßen Städten Ost- und Westdeutschlands erhoben – Jena, Dessau, Göttingen und Wilhelmshaven. Als Kontrollgruppe wurden auch Personen interviewt, die sich nicht sozial engagieren. Anhand biographisch-narrativer Interviews wurden in 3 Erhebungswellen umfangreiche Informationen über individuelle Lebensläufe, Sozialisationsbedingungen, Opportunitäten, Sinngebungen und signifikanten Motive für das Engagement erhoben und Auskünfte über Lebensereignisse, biographische Entscheidungen, politische Orientierungen und relevante Kontextmerkmale (z.B. soziale Herkunft, Ressourcen, Bildungsgrad, Familienstand, Einkommen, Freizeitbeschäftigungen) erfasst. Zusätzlich wurden auch sozialmoralische Landkarten als Grundlage des Handelns der Akteur:innen sowie ihrer Selbstverortungen im sozialen Raum erhoben.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  6. Datensatz – publiziert 2024

    Traditional Beekeeping and Honey Hunting in Central Cameroon. Audiovisual Material, Video Footage

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autor:
      Gruber, Martin
    • Zusammenfassung:
      The dataset consists of video recordings made for the ethnographic documentary 'Gbaya. Beekeeping and Honey Hunting' (Gruber 2015). The film portrays practices of traditional beekeeping and honey hunting with honeybees (Apis mellifera adansonii) in the Adamaoua Region of Central Cameroon. The film follows an accomplished beekeeper on a beekeeping excursion in the savanna landscape near the city of Ngaoundéré. Together with his family members, the beekeeper demonstrates the manufacturing of a traditional beehive from palm leaves and grass, the harvesting of honey from such a hive as well as the salvaging of honey from wild living honeybees. Ethnographic film was perceived here as an ethnographic research method in the sense of participant observation with a camera (Henley 2000). The archived material provides all the video footage on which the film is based. The material consists of footage of a beekeeper at work, as well as contextualizing interviews with the protagonist. The beekeeper gives important information about his practice and situates it as an element of Gbaya culture. Traditional beekeeping and honeyhunting are presented as economically and culturally significant activities that afford a high degree of manual skill and embodied knowledge.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  7. Datensatz

    Conflicts of Norms and Violence: Descriptions and explanations of the situation and behaviour of minor emigrants from the Former Soviet Union (FSU) in Germany and Israel. Transcripts of the interviews conducted in Israel

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Strobl, Rainer; Zdun, Steffen; Hüttermann, Jörg; Aruin, Sergej; Koren, Chaya; Davidov, Jonathan; Kühnel, Wolfgang
    • Zusammenfassung:
      The dataset consists of qualitative transcripts gathered from young ethnic German and young Russian Jewish immigrants originating from the former Soviet Union. It encompasses 40 male respondents in Germany aged 14 to 20, along with 9 male inmates, aged 18 to 23 years, who were interviewed in prison. In Israel, 40 male respondents, aged 15 to 18 years, were interviewed. This dataset encompasses 40 male non-inmates aged 15 to 18 living in Israel. Three translated transcripts into English are available for reuse. Narrative-biographical parts of the interviews were combined with problem-centered interview parts. The former investigated in retrospect experiences of socialization in the authoritarian, repressive society that the migrants left, while the latter focused on their current integration careers and barriers in the two receiving societies and their experiences with control institutions in these societies. We collected information on the motivations and situational definitions of actors in conflicts, as well as actors who exert a more or less cooperative influence on conflicts. Data analysis in Grounded Theory is interwoven closely with data collection. The method of continuous comparison, already applied in the data collection, is the core of the analysis procedure. Three fundamental steps can be distinguished: open coding, axial coding, and selective coding.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  8. Datensatz – publiziert 2024

    Vierter Engagementbericht der Bundesregierung (VEB). Transkripte der Gruppendiskussionen

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Kewes, Andreas; Haas, Benjamin
    • Zusammenfassung:
      Der Vierte Engagementbericht der Bundesregierung widmet sich dem Thema "Zugangschancen zum freiwilligen Engagement", da aus den Ergebnissen des Freiwilligensurveys von 2019 hervorgeht, "dass es erhebliche Unterschiede in der Ausübung und Ausgestaltung von freiwilligem Engagement gibt – beispielsweise nach Geschlecht, Alter, Bildungs- und Migrationshintergrund". Entsprechend untersucht die qualitative Studie folgende Fragen: "Welche Bedingungen, Voraussetzungen und Maßnahmen können die Zugangschancen und Möglichkeiten der Ausübung eines Engagements für die o. g. Gruppen erhöhen? Welche Hindernisse gibt es?" Zur Beantwortung wurden elf Gruppendiskussionen durchgeführt. Die jeweiligen Gruppen wurden entsprechend je einer Kategorie sozialer Ungleichheit ausgewählt und zusammengestellt. Berücksichtigt wurden die Ungleichheitskategorien Migration, Geschlecht, Klasse, Stadt-Land und Behinderung; zudem wurde eine regional diverse Verteilung sichergestellt. Der Datensatz enthält die Transkripte der elf Gruppendiskussionen und besitzt vielfältige Nachnutzungspotenziale: er eignet sich z.B. für Sekundäranalysen der soziogenetischen Typenbildung, zu Mechanismen der Reproduktion sozialer Ungleichheit, zu engagementbezogenen Motivationen, Reflexionen und kollektiven Deutungsmustern sowie zur Bedeutung informeller Netzwerke.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  9. Datensatz

    Digitale Öffentlichkeiten und ambivalente Teilhabe (KON_F06). Qualitative Social Media Daten

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Krämer, Steffen; Otto, Isabell
    • Zusammenfassung:
      In der Studie wurde diskursanalytisch untersucht, in welchen Situationen und mit welchen Begründungen Twitter-Nutzende versuchen, Zonen kommunikativer Exklusivität innerhalb der Plattform herzustellen oder in die Reichweite und Sichtbarkeit anderer Beiträge zu intervenieren. Dafür haben wir uns einerseits auf Beiträge konzentriert, in denen Nutzende die von der Plattform zur Verfügung gestellte Möglichkeit des "Blockens" thematisieren und diskutieren sowie andererseits Beiträge fokussiert, in denen dazu aufgerufen wird, bestimmten Nutzer*innen oder ihren Inhalten "keine Aufmerksamkeit" zu schenken. Für die Fallstudie zum Blocken wurden zusammengefasst ca. 2800 Tweets und 350 Subkonversationen, für die Fallstudie zur Aufmerksamkeitsverweigerung ca. 2800 Tweets und 800 Subkonversationen qualitativ ausgewertet. Ergänzt wird der Datensatz durch zusätzliche Sammlungen von Tweets, die zum Ignorieren und Nicht-Retweeten von Beiträgen oder Personen aufrufen oder weitere diskonnektive Handlungen wie das Stummschalten und Entfolgen thematisieren. Die verschiedenen thematischen Sammlungen wurden im Rahmen einer Netzwerkanalyse zusammengeführt. Der Datensatz enthält Annotierte Listen einzelner Tweets/ Tweet IDs oder ganzer Subkonversationen, die im Rahmen dieser Fallstudien zum Blocken und zu Aufrufen zur Aufmerksamkeitsverweigerung qualitativ analysiert wurden sowie Ergebnisse einer Frequenzanalyse und Verbindungsgraphen aus einer Netzwerkuntersuchung von verschiedenen diskonnektiven Handlungsthemen. Ergänzend: die häufigsten Retweets je Fallstudie und Thema exemplarische Screenshots zum Blocken-Diskurs Listen mit häufigen Outgroup-Markierungen, die den zuvor genannten Analysen zugrundeliegenden Basissamples und (korrigierten) Subsamples an Tweets bzw. Tweet IDs.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  10. Datensatz – publiziert 2024

    Die Rolle von Sozialen Infrastrukturen im Wiederaufbau nach einem Hochwasserereignis. Transkripte der Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Reckhaus, Zora; Kuhlicke, Christian; Otto, Danny
    • Zusammenfassung:
      Das BMBF geförderte, interdisziplinäre Projekt KAHR (Klimaanpassung, Hochwasser und Resilienz) begleitet den Wiederaufbau in den Gebieten in Deutschland, die von dem Hochwasser im Jahr 2021 betroffen waren. In dem Rahmen des Projekts wurde eine Kontextanalyse durchgeführt, die wesentliche Faktoren identifiziert und analysiert, die den Wiederaufbau beeinflussen. Der theoretische und konzeptionelle Hintergrund basiert dabei auf dem Ansatz der "Hydrosozialen Territorien", der die Wechselwirkung und den Zusammenhang zwischen Wasser, Gesellschaft und Raum in den Vordergrund stellt (Boelens et al. 2016). Ein Fokus der Kontextanalyse liegt auf der Rolle von sozialen Infrastrukturen im Wiederaufbauprozess. Mit Vertreter:innen von sozialen Infrastrukturen wurden in zwei Erhebungswellen semi-strukturierte Leitfadeninterviews durchgeführt um zu ermitteln, wie soziale Infrastrukturen zur Resilienz der Gemeinschaften beitragen und welche Herausforderungen und Chancen im Wiederaufbauprozess bestehen. Zusätzlich wurde die Perspektive der sozialen Infrastrukturen durch die von Wasserbehörden, Verwaltung und anderen Institutionen ergänzt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse sollen dazu beitragen, zukünftige Wiederaufbaustrategien zu verbessern und zur Entwicklung von resilienten und klimaangepassten Lösungen beizutragen sowie die Bedeutung sozialer Infrastrukturen in der Bewältigung von Naturkatastrophen besser zu verstehen. Aus dieser Studie sind 40 Interviewtranskripte für die Nachnutzung verfügbar.
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice