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Datensatz Autor
- Broer, Irene (4)
- Broocks, Anne-Katrin (4)
- Sommer, Ilka (4)
- Weiß, Anja (4)
- Aruin, Sergej (2)
- Davidov, Jonathan (2)
- Franke, Ulrich (2)
- Hollstein, Betina (2)
- Holubek-Schaum, Stefan (2)
- Hüttermann, Jörg (2)
47 Datensätze gefunden
- Datensatz – publiziert 2021
Medien und wissenschaftliche Kommunikation: Redaktionelle Prozesse der Vermittlung wissenschaftlicher Expertise am Science Media Center Germany. Ethnographische Forschungsdaten
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das Ethnographische Material wurde in zwei Phasen in der Redaktion des Science Media Center (SMC) Germany erhoben. Das SMC ist eine unabhängige intermediäre Organisation zwischen Wissenschaft und Journalismus, die wissenschaftliche Expertise für die journalistische Nutzung auswählt und aufbereitet. Das Forschungsinteresse galt den Praktiken der redaktionellen Themenauswahl, den Organisationsstrukturen und dem Selbstverständnis des einzigartigen Akteurs in der deutschen Wissenschaftskommunikationslandschaft. Die Ethnographin war zunächst an allen Arbeitstagen vom 6. bis 31. Januar 2020 in der Redaktion anwesend und sammelte Material durch Interviews, Beobachtungen von Arbeitspraktiken und Redaktionssitzungen, Chat-Protokolle und Sendungen der Organisation, die aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Datensatz enthalten sind. Unerwartet kollidierte der Forschungsaufenthalt mit dem ersten Ausbruch des neuartigen Coronavirus. Die Daten zeigen, wie die Redakteure auf den anfänglichen Mangel an wissenschaftlichem Wissen und die unsichere Situation reagierten, z. B. durch die Nutzung vorhandener Beziehungen zu passenden wissenschaftlichen Experten, die Anpassung der Auswahlkriterien zur Berücksichtigung wissenschaftlicher Preprints und die Entwicklung neuer Sendeformate, um den akuten Bedürfnissen im Journalismus gerecht zu werden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurde eine weitere Ethnographie initiiert. Die zweite Feldphase fand vom 5. bis 31. Oktober 2020 statt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Deutschland mitten in der COVID-19-Pandemie, mit einer steigenden Zahl von Infektionen und einem wahrscheinlich zweiten Lockdown. Die Forschung wurde geleitet von dem Interesse an der Entwicklung des organisatorischen Aufbaus, den redaktionellen Praktiken und dem Selbstverständnis des SMC als Akteur der Wissenschaftskommunikation seit dem Ausbruch von COVID-19. Diese Feldphase wurde als 'hybride' Ethnographie mit drei Wochen digitaler und einer Woche physischer Präsenz konzipiert. Dies ermöglichte vergleichende Einblicke in die redaktionelle Arbeitsorganisation unter Heimarbeitsbedingungen.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2021
Mangroves and Meaning-Making: A mutual relationship over time? Ethnographic Data
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Mangrove forests are located at the in-between of the sea and the land. People around the world have made sense of mangroves in many different ways, ranging from mangroves as "home of ghosts", "resources", "biodiversity reserve", "coastal protection" to "death bringers". The aim of the research project is to understand how people in Southern Ecuador have made sense of their mangrove surrounding at the Gulf of Guayaquil over the last 200 years, and how this guides the use of mangrove areas around the Gulf of Guayaquil. The research draws on Communicative and Discursive Constructivism and the Sociology of Knowledge Approach to Discourse. The research data is composed of ethnographic and historical data, collected online, in archives and in an eight months' field research from 06/2019 until 02/2020 in Southern Ecuador. Besides unfolding empirically how meaning is attached to mangroves around the Gulf of Guayaquil and how discourses have shaped these meanings, the results aim to contribute to the ongoing discussions about the methodological framework used.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz
Qualitatives Panel: Milieuspezifische Praktiken der Gefährdung und Wahrung gesellschaftlichen Zusammenhalts. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das Projekt "Milieuspezifische Praktiken der Gefährdung und Wahrung gesellschaftlichen Zusammenhalts." (06/2020 – 05/2024) ist eine qualitative Längsschnittstudie mit mehreren Erhebungswellen (2021; 2024). Deutschlandweit werden qualitative Einzel-Interviews in 90 verschiedenen Haushalten durchgeführt. Ziel ist es zu erforschen, welche expliziten oder impliziten Haltungen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt sich in verschiedenen Statusgruppen und Milieus finden lassen, und wie sich dies in ihren Praktiken der Lebensführung niederschlägt. Darüber hinaus wird untersucht, in welchen sozialen Beziehungen, Netzwerken und institutionellen Kontexten zusammenhaltsstärkende oder ‑schwächende Praktiken ausgeübt, erfahren oder beobachtet werden.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2022
Lebensplanung junger Frauen. Neue Optionen und alte Normalität. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Transkripte und Protokolle der qualitativen Leitfadeninterviews, die im Zeitraum 1989-1990 mit 77 jungen Frauen (im Alter von 20-30 Jahre) geführt wurden, von denen insgesamt 52 für die Nachnutzung zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Ausbildungswege (duales System, Vollzeitschule oder Ausbildungsmaßnahme sowie Umschulungsmaßnahmen - ohne Hochschulabsolventinnen) und verschiedenen Formen prekärer und regulärer Beschäftigung fanden Berücksichtigung. Von besonderem Interesse ist dabei die Arbeits- und Lebenssituation von jungen Frauen, die in unterschiedlicher Weise instabil, befristet, arbeits- und sozialrechtlich nicht abgesichert oder auch selbständig beschäftigt sind, und die Bedeutung dieser Beschäftigungsformen für ihre Berufsorientierung und Lebensplanung insgesamt. Durch das zentrale Konzept der Lebensplanung wurden die Frauen zur Bilanzierung und Kontextualisierung ihres bisherigen Lebens sowie zu Zukunftsplanungen angeregt. Dabei spielten neben Fragen zum beruflichen Umfeld insbesondere auch Fragen zu sozialen Beziehungen und Partnerschaften, Mutterschaft und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eine Rolle.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2024
Die Rolle von Sozialen Infrastrukturen im Wiederaufbau nach einem Hochwasserereignis. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das BMBF geförderte, interdisziplinäre Projekt KAHR (Klimaanpassung, Hochwasser und Resilienz) begleitet den Wiederaufbau in den Gebieten in Deutschland, die von dem Hochwasser im Jahr 2021 betroffen waren. In dem Rahmen des Projekts wurde eine Kontextanalyse durchgeführt, die wesentliche Faktoren identifiziert und analysiert, die den Wiederaufbau beeinflussen. Der theoretische und konzeptionelle Hintergrund basiert dabei auf dem Ansatz der "Hydrosozialen Territorien", der die Wechselwirkung und den Zusammenhang zwischen Wasser, Gesellschaft und Raum in den Vordergrund stellt (Boelens et al. 2016). Ein Fokus der Kontextanalyse liegt auf der Rolle von sozialen Infrastrukturen im Wiederaufbauprozess. Mit Vertreter:innen von sozialen Infrastrukturen wurden in zwei Erhebungswellen semi-strukturierte Leitfadeninterviews durchgeführt um zu ermitteln, wie soziale Infrastrukturen zur Resilienz der Gemeinschaften beitragen und welche Herausforderungen und Chancen im Wiederaufbauprozess bestehen. Zusätzlich wurde die Perspektive der sozialen Infrastrukturen durch die von Wasserbehörden, Verwaltung und anderen Institutionen ergänzt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse sollen dazu beitragen, zukünftige Wiederaufbaustrategien zu verbessern und zur Entwicklung von resilienten und klimaangepassten Lösungen beizutragen sowie die Bedeutung sozialer Infrastrukturen in der Bewältigung von Naturkatastrophen besser zu verstehen. Aus dieser Studie sind 40 Interviewtranskripte für die Nachnutzung verfügbar.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2020
Das Wahlverhalten der Deutschen mit Migrationshintergrund, qualitative Phase. Transkripte der Fokusgruppeninterviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Dieser Datensatz besteht aus den Transkripten von vier Fokusgruppeninterviews der Migrantenwahlstudie. Ziel des Projektes war es, für die Bundestagswahl 2017 die erste deutsche Wahlstudie unter deutschen Staatsbürger/innen mit Migrationshintergrund durchzuführen, d.h. unter solchen Personen, die entweder selbst nach Deutschland immigriert sind oder die mindestens einen Elternteil mit eigener Migrationserfahrung haben. Die Migrantenwahlstudie umfasst eine qualitative und eine quantitative Phase. Ziel der ersten qualitativen Phase (Oktober 2016 bis Juli 2017) war der explorative Zugang zur Themen- und Kandidatenorientierung von Migrant/innen, um die Ergebnisse für eine Publikation sowie die Fragebogenentwicklung der quantitativen Phase zu nutzen: Welche Themenfelder werden als wichtig erachtet? Welche Vorstellung von Links-Rechts gibt es? Welche Kandidateneigenschaften sind besonders relevant? Wie stark ist die Bindung an das Herkunftsland? Als Methode haben wir dabei auf Gruppendiskussionen mit Russlanddeutschen zurückgegriffen, die in Duisburg und Köln durchgeführt wurden. Dabei haben wir mit etwa 5-6 Teilnehmer/innen jeweils knapp zwei Stunden lang diskutiert. Die Forschungsdaten der quantitativen Phase wurden beim Forschungsdatenzentrum GESIS archiviert.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2021
Mangroves and Meaning-Making: A mutual relationship over time? Ethnographic interview transcripts
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Transcriptions of semi-structured interviews held with mangrove use groups during field work in the mangrove areas of Southern Ecuador. Questions developed based on cultural domain analysis (Borgatti 1994, Bernard 2006:266ff., Schnegg and Lang 2008) and grand tour questions (Spradley 1979:86) within the theoretical framework of the Sociology of Knowledge.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2021
Mangroves and Meaning-Making: A mutual relationship over time? Expert interview transcripts
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Transcriptions of semi-structured interviews held with stakeholders involved in mangrove management and/or mangrove use during field work in the mangrove areas of Southern Ecuador. Questions developed based on cultural domain analysis (Borgatti 1994, Bernard 2006:266ff., Schnegg and Lang 2008) and grand tour questions (Spradley 1979:86) within the theoretical framework of the Sociology of Knowledge. The lack of female voices is not only coincidently but symptomatic for the scientific and everyday-life (mangrove) discourse (cf. Merchant 1989 [1980], Haraway 1991, Harding 1991, Beard 2015, Cormier-Salem 2017).
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2021
"Leben! Freiheit! Gott?!" - Die spirituelle Wanderschaft einer Religionslehrerin. Autoethnographische Materialien
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Sammlung von kürzeren und collagenartigen Texten, die unterschiedliche thematische Bereiche und verschiedene Phasen bzw. besondere Wendepunkte die spirituelle Identität der Autorin betreffend berühren. Hierzu gehören diverse Gedichte (Anzahl 15), erzählende Gedichte (3), retrospektive Tagebucheinträge (5), rückblickende Tagebucheinträge zur Schulerfahrung (2), fiktive Briefe (3), ein Gebet und eine Erzählung sowie Gedanken (1), ein Bericht über die Entstehung der Fotos (1) sowie leitfadengestützte Interviews mit entsprechenden Transkriptionen (2). Des Weiteren sind in einem Tonstudio vier Lieder von der Autorin gesanglich interpretiert worden: 1. Johann Strauss (1825-1899): "Ich lade gern mir Gäste ein" aus der Federmaus (Sprache: deutsch; Begleitung: Klavier) 2. Christoph Willibald Gluck (1714-1787): "Che farὸ senza Euridice?" aus Orfeo ed Euridice (Sprache: italienisch; Begleitung: Streichquartett und Cembalo) 3. Georg Friedrich Händel (1685-1759): Rezitativ und Doppelarie, im Alt "He shall feed his flock" und im Sopran "Come unto Him" (Sprache: englisch; Begleitung: Klavier) 4. Richard Wagner (1813-1883): "Schmerzen" aus dem Wesendonck-Zyklus (Sprache: deutsch; Begleitung: Streichquartett und Cembalo).
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2021
BRIDGING Transfer digitaler Hochschulbildungskonzepte: Ein empirischer Zugang. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Transkripte der im Rahmen der drei Wellen der Studie BRIDGING Transfer digitaler Hochschulbildungskonzepte geführten Interviews: in der ersten Phase sind 19 Interviews mit Verbundexpert_innen, d.h. in einem bundeslandbezogenen und hochschultypenübergreifenden Hochschulverbund aktiven Personen geführt worden. Diese Expert_innen stammen aus den Verbünden Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg, der Hamburg Open Online University, der Virtuellen Hochschule Bayern und der Digitalen Hochschule NRW. In der zweiten Welle wurden 22 Fachexpert_innen, d.h. Fakultäts- und Fachbereichsvertreter_innen interviewt. Darüber hinaus wurden drei Workshops mit 12 Berater_innen zu digitaler Lehre sowie 20 aktiven Lehrenden aus Hochschulen der vier Bundesländer durchgeführt. In der dritten Welle, d.h. der zweiten Förderphase von BRIDGING, sind 14 Interviews mit Verbundexpert_innen des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz, ELAN e.V., Heterogenität in der Lehre (HET LSA) Sachsen-Anhalt, des Arbeitskreises E-Learning Sachsen sowie Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen geführt worden. Die Interviewtranskripte wurden sprachlich geglättet und sind daher nicht mehr für eine linguistische Analyse geeignet.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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